Phoner Handbuch Projekt

Grundeinstellungen

Grundeinstellungen

Um mit Phoner telefonieren zu können, müssen einige wenige Einstellungen vorgenommen werden (wie bei heutigen Telefonen ja auch...), der Großteil der Einstellungen ist freiwillig und dient nur dazu, Phoner perfekt an Ihre Bedürfnisse anzupassen. Alle ersten Einstellungen für den ISDN-Betrieb finden Sie hier, direkt auf dieser Seite. Die Einstellungen für die Internettelephonie sind leider etwas umfangreicher und von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich, daher finden Sie alle Einstellungen hierfür, wie auch die Zusatzeinstellungen in den Unterkategorien.

Grundeinstellungen ISDN

Phoner Einstellungen: Optionen - Kommunikation - CAPI Der Eigenschaftendialog für die ISDN-Einstellungen. Wird eine Capi angezeigt, so kann bereits telefoniert werden, jedoch verfügen viele ISDN-Karten und -Adapter über weitere Funktionen, mehr darüber hier.
Sollte unter CAPI-Hersteller keine CAPI angezeigt werden, kontrollieren Sie bitte, ob die Treiber für Ihr ISDN-Gerät korrekt installiert und aktiviert wurden, und bei externen ISDN-Adaptern (hier: Teledat Surf USB), ob diese auch eingesteckt sind.

Für Eilige

Wird Ihre CAPI korrekt angezeigt können Sie bereits telefonieren und müssen die Einstellungen dieser Seite nicht vornehmen. Wenn Sie es eilig haben, klicken sie bitte hier, um diesen Abschnitt zu überspringen und mit den nächsten nötigen Einstellungen fortzufahren. Ich möchte Sie jedoch bitten, sich die Zeit zu nehmen, um die Funktion der Einstellungen kurz zu lesen. Es ist nicht wirklich schwer und kann verhindern, dass Sie sich später fragen, warum etwas nicht so funktioniert, wie Sie es sich vorgestellt hatten (z.B. Verzögerungen beim Telefonieren).

CAPI-Informationen

Im oberen Bereich, sowie an der rechten Seite zeigt Phoner Details über die CAPI und ihre Fähigkeiten an. Von der CAPI hängt ab, welche Funktionen das ISDN-Gerät Phoner zur Verfügung stellt. Dementsprechend sind nicht alle Funktionen des ISDN-Netzes auch mit jedem Gerät nutzbar, auch wenn Phoner sie alle unterstützt. Sind einige Checkboxen grau dargestellt (so wie oben z.B. "Handset-Support"), schauen Sie auf der Internetseite des Herstellers Ihres ISDN-Geräts nach, ob dieser eine neuere CAPI für dieses Gerät zur Verfügung stellt. CAPIs anderer Geräte funktionieren nicht, da die CAPI die Anweisungen der Programme in Anweisungen für das jeweilige Gerät umsetzt (und umgekehrt) und die Geräte haben leider keine einheitliche "Sprache", daher gibt es für jedes Gerät eine eigene CAPI.

Die Blockgröße

Die Blockgröße bestimmt die Größe eines Tonpakets, das zur CAPI gesendet wird (also ein Bruchteil eines Tons). Die Blockgröße ist eine sehr wichtige Einstellung, da von Ihr die Verzögerung (Zeit zwischen Sprechen und Hören beim Gegenüber) abhängt und sie Aussetzer vermeiden muss. Grundsätzlich gilt: je kleiner die Blockgröße, desto geringer die Verzögerung. Bei externen Geräten (insbesondere seriellen, aber auch USB-) kann eine zu geringe Blockgröße jedoch zu Aussetzern führen, weil der Transport über die Schnittstelle zu langsam ist. Bei internen Geräten und schnellen USB2-Bussen sollte dies jedoch keine Rolle mehr spielen.

Early B3 Connect und Late Disconnect

Diese beiden Optionen bestimmen, wann Phoner "abhebt". Bei aktiviertem Early B3 Connect hört man also einen Wählton, bei Late Disconnect ein Besetztzeichen, bzw. eine Ansage des ISDN-Netzes (z.B. "Kein Anschluß unter dieser Nummer"). Late Disconnect verzögert etwa um 20 Sekungen.

Handset-Support

Einige ISDN-Geräte (vornehmlich ISDN-Karten) besitzen einen Anschluß für ein externes Handset, also einen Telefonhörer. Wenn Sie ein solches Gerät besitzen können Sie mit Handset-Support dieses Handset nutzen, d.h. Sie führen die Gespräche dann nicht mehr über die Soundkarte, sondern nur noch mit dem Handset. Der Anrufbeantworter ist damit außer Funktion. Außerdem bieten manche Handsets erweiterte Funktionen (wie Wählen über Handset) die oft nur mit der mitgelieferten Software funktionieren.

CCBS/CCNR

Hierbei handelt es sich um Dienste des ISDN-Netzes, die Phoner verwenden kann, sofern das ISDN-Gerät diese unterstützt: Rückruf bei Besetzt (CCBS) und Rückruf bei Nichtmelden (CCNR ). Das bedeutet, dass bei aktivierter Option Phoner vom ISDN-Netz eine Information bekommt, wenn nach einem besetzten Anruf die Leitung wieder frei ist (Der Gegenüber aufgelegt hat), bzw. bei einem Anruf ohne Abheben des Gegenüber, wenn dieser sein Telefon wieder verwendet hat und die Leitung frei ist.

Eigenes DTMF

Als DTMF-Töne bezeichnet man die Töne, mit denen analoge Telefone im MFV (Tonwählverfahren) arbeiten. Anhand dieser Töne erkennt die Vermittlungsstelle (bzw. der Terminaladapter) welche Nummer gewählt werden soll. Die meisten Telefone spielen diese Töne hörbar ab, daher haben sie diese sicherlich schon gehört. DTMF wird jedoch auch verwendet um Anrufbeantworter abzuhören oder Telefonanlagen (z.B. bei Servicerufnummern von Herstellern - "Für mehr Informationen, drücken Sie jetzt bitte die eins") zu steuern.
Wenn das ISDN-Gerät keine eigene Funktion zum Erzeugen dieser Töne besitzt oder diese nicht richtig funktioniert, können Sie mit der Funktion "Eigenes DTMF" die DTMF-Töne von Phoner erzeugen lassen und als "Sprachdaten" übermitteln.

Echo Cancellation

Ein Echo Canceller ist eine Funktion von einigen (meist sehr teuren) ISDN-Geräten. Er überprüft die Sprachdaten und verhindert ein Echo zu fast 100%. Wenn Sie ein ISDN-Gerät verwenden, das diese Option unterstützt, sollten Sie diese Funktion aktivieren.

Transfermodus

Der Transfermodus bestimmt auf welche Weise sie ein Gespräch an ein anderes Telefon weitergeben können (z.B. die Sekretärin an den Chef). Wenn Sie Ihr ISDN-Gerät an eine ISDN-TK-Anlage angeschlossen haben, lesen Sie bitte in der Bedienungsanleitung der TK-Anlage nach, welche Variante die Anlage unterstützt und welche empfohlen wird. Wenn mehrere Varianten unterstützt werden, sollten Sie "explizit" wählen, Phoner hier mehr Möglichkeiten hat um auf die Rufweitergabe Einfluss zu nehmen. Wird keine der 3 Transferarten "explizit", "implizit" oder "disconnect" unterstützt, so können Sie über "2. B-Kanal" eine zweite Verbindung aufbauen und das Telefonat das über den einen B-Kanal hereinkommt gleich zum anderen B-Kanal herausleiten und so Anrufer und Empfänger der Weiterleitung (im Beispiel der Chef) zusammenführen. Da ein "normaler" ISDN-Anschluss (Mehrgeräteanschluss) "nur" zwei Leitungen zur Verfügung stellt, ist damit kein weiteres Telefonieren mehr möglich. Wenn Sie einen Primärmultiplexanschluss haben und Ihr ISDN-Gerät mehr als zwei Leitungen unterstützt, ist dies natürlich keine Einschränkung für Sie (Bei einer internen Weiterleitung genügt es, wenn das ISDN-Gerät am PC mehr als zwei Leitungen unterstützt - dies können jedoch nur die sehr teuren).
Grundsätzlich ist die Weiterleitung auch im Amt möglich (also extern, ohne ISDN-TK-Anlage), jedoch haben Sie hier keinen Einfluss auf die Länge des Telefonats und damit auf die Kosten der Weiterleitung, die ja für Sie anfallen und nicht für den ursprünglichen Anrufer. Außerdem soll es im öffentlichen Netz Abrechnungsprobleme geben, fragen Sie bei Interesse bitte bei Ihrem ISDN-Anbieter nach.

Power Management (Power Mngmt)

Einige ISDN-Geräte (meist nur ISDN-Karten) unterstützen Powermanagement. Sie können in einen Sparzustand verfallen, aus dem sie bei Aktivierung oder eingehenden Rufen aufwachen oder können das Betriebssystem aus dem Bereitschaftszustand "aufwecken". Wenn Ihr ISDN-Gerät diese Funktion anbietet, sollten Sie diese aktivieren.

MSN-Einstellungen

Phoner Einstellungen: Optionen - ISDN - MSN Die MSN ist Ihre Telefon- nummer ohne Vorwahl. Bei ISDN können Sie mehrere (Bei Mehrgeräteanschlüssen bis z.Zt. bis zu zehn) MSN erhalten und ihren Geräten (z.B. Telefon, Fax) zuordnen. Phoner kann mit mehreren MSNs umgehen (z.B. einer privaten und einer geschäftlichen MSN), die Sie in der linken Seite des Dialogs eingeben müssen.

Die rechte Seite dient dazu, einen Anrufbeantworter für eine einzelne MSN einzurichten. So können Sie eine Ansage für Ihre geschäftliche und eine andere für Ihre private MSN verwenden. Abfragen lassen sich die Mitteilungen wahlweise getrennt oder gemeinsam. Mehr dazu unter Anrufbeantworter.

Hinzufügen

Klicken Sie auf diesen Button, um eine weitere MSN in die Liste aufzunehmen

Bearbeiten

Klicken Sie auf diesen Button, um die markierte MSN zu bearbeiten

Löschen

Klicken Sie auf diesen Button, um die markierte MSN aus der Liste zu entfernen.

Warum soll ich meine MSNs eingeben?

Das Telefonieren über Phoner ist zwar auch ohne Eingabe der MSNs möglich, jedoch haben Sie dann keinen Einfluss auf die verwendete MSN. Wird ein Gespräch aufgebaut, ohne dass eine MSN angegeben wurde, so bestimmt die Vermittlungsstelle, welche MSN verwendet werden soll. Bei der Telekom ist dies z.Zt. die erste MSN in der Liste, die Sie von der Telekom erhalten haben. Die Eingabe der MSN ist schnell geschehen und hat keinerlei Nachteile für Sie, daher möchte ich Ihnen empfehlen, dies auch zu tun. Sie werden den Nutzen im Folgenden sicher auch für Sie interessant finden.

Standort-Einstellungen

Phoner Einstellungen: Optionen - ISDN - Standort Auch dieser Dialog besteht wieder aus zwei Hälften. Die linke ist für den Betrieb notwendig, die rechte nur beim Betrieb an Telefonanlagen mit internem S0-Bus (internem ISDN-Anschluß)

Einige Nutzer haben sich im Forum über die fehlerhafte Darstellung von Telefon- nummern beschwert, was von einer fehlerhaften Einstellung der Nummern-Präfixe herrührte. Bitte prüfen Sie diese Einstellungen, bevor Sie sich an das Forum oder den Autor wenden. (Die Standart-einstellungen für Deutschland sehen Sie links)

Eigene Vorwahl

Selbsterklärend, oder? ;)

Nummernpräfix

Dies sind die Ziffern, die gewählt werden müssen um einen Gesprächspartner außerhalb des eigenen Ortsnetzes, bzw. im Ausland, zu erreichen. Eine deutsche Vorwahl beginnt immer mit einer "0" gefolgt von der Ortsnummer (z.B. "551" für Göttingen), eine internationale Vorwahl, in Deutschland gewählt, beginnt immer mit "00" (einer "0" für "außerorts" und einer "0" für außerhalb Deutschlands) gefolgt von der Länderkennung (siehe unten), der Vorwahl (ohne "0"! - die ist ja schon gewählt) und der MSN (z.b. "0"+"0"+"49"+"551"+"1234567" - "00495511234567").
Im Ausland sind diese Präfixe möglicherweise anders (z.B. internationales Präfix: "07"), daher können Sie diese hier ändern, falls diese an Ihrem gegenwärtigen Standort anders sind.

Länderkennung

Jedes Land besitzt eine eigene "Vorwahl". Bei nationalen Gesprächen fällt dieses nicht auf, da man sie nicht mitwählen muss (siehe "Nummernpräfix" zuvor). Für Deutschland ist dies "49". Das "+" ersetzt das internationale Präfix, da dieses in jedem Land anders sein kann und kennzeichnet die folgenden Ziffern eindeutig als Länderkennung, auch wenn nichts anderes dabei steht. Wenn Sie sich nicht in Deutschland aufhalten, können Sie die für Ihren Standort richtige Länderkennung unter "Ländervorwahlen" nachschlagen. Für die Schweiz verwenden Sie "+41" und für Österreich "+43".

Betrieb ohne Telefonanlage

Wenn Sie Ihr ISDN-Gerät nicht an einer Telefonanlage mit internem ISDN-Bus verwenden (dies ist der Regelfall), klicken Sie bitte hier, um den Bereich für Telefonanlagen zu überspringen.

Betrieb an einer Nebenstelle (mit Extern-Vorwahl)

Wenn Sie Ihr ISDN-Gerät an einen internen S0-Bus einer Telefonanlage angeschlossen haben, so aktivieren Sie die CheckBox "vorhanden".

Amtholungszeichen

Wenn man bei Ihrer Telefonanlage eine oder mehrere Ziffer(n) vorwählen muss, um ein Telefon anzurufen, das nicht an der Telefonanlage angeschlossen ist, geben sie diese bitte hier ein. Genauere Angaben erhalten Sie aus der Bedienungsanleitung der Telefonanlage oder von Ihrem Administrator.

Ab Anzahl Zeichen

Interne Telefonnummern bestehen aus wenigen Ziffern, meist nur aus zwei bis vier. Wählen Sie hier die maximale Länge einer internen Telefonnummer und Phoner erkennt automatisch alle Telefonnummern mit maximal dieser Länge als interne und alle längeren Telefonnummern als externe und wählt bei den externen automatisch das, bzw. die Amtsholungszeichen vor.

Hauptanschluss

Geben Sie hier die Telefonnummer Ihres Anschlusses ohne Durchwahl ein.

Betrieb an einer Nebenstelle ohne extern-Vorwahl

Einige Telefonanlagen verstehen jede Telefonnummer als externe. In diesem Fall sind keine Einstellungen nötig, allerdings muss man hier eine Vorwahl eingeben, um intern zu telefonieren. Details erhalten Sie in der Bedienungsanleitung der Telefonanlage oder von Ihrem Administrator. Wenn Sie viel intern telefonieren ist die Umstellung auf den Vorwahlbetrieb (siehe oben) für Sie sicherlich praktischer.

Komforteinstellungen

Phoner Einstellungen: Optionen - ISDN - Diverses Gebührenanzeige und Anklopfen gehören zu den erweiterten Funktionen des ISDN-Netzes. Während das Anklopfen zur Grundausstattung gehört, ist die Gebührenanzeige nicht unbedingt kostenfrei verfügbar. Details erfahren Sie von Ihrem ISDN-Anbieter. Bei der Gebührenübertragung werden drei Arten unterschieden: die Gebührenanzeige während (AOC-D) und nach ( AOC-E) der Verbindung, sowie die erweiterte Gebührenanzeige ( AOC-S). Derzeit ist leider kein ISDN-Anbieter auf dem deutschen Markt, der AOC-S (oder auch nur AoC mit Kostenübertragung) anbietet. Wenn Sie Interesse an dieser äußerst praktischen Funktion haben, wenden Sie sich bitte alle an die Hotline Ihres ISDN-Anbieters. (T-ISDN: 0800-33 0 1000; Arcor: 0800-10 71 020) .. Zusammen sind wir Kunden stark! :)

Gebühreneinheit

Wenn Sie an Ihrem ISDN-Anschluß das Dienstmerkmal Gebührenanzeige (AoC) aktiviert haben, kann Phoner die Kosten der Verbindung berechnen. Ihr ISDN-Anbieter übermittelt dazu ein Signal, wann eine bestimmte Menge Geld vertelefoniert wurde (exakt wie der Gebührenimpuls beim analogen Anschluß, nur digital übermittelt). In der Regel entspricht die Länge zwischen zwei Signalen 0,06€. Ein einminütiges Gespräch zu (bspw.) 0,02€/Minute würde also als 0,06€ angezeigt werden (jedoch als 0,02€ berechnet). Diese Ungenauigkeit hat jedoch nicht Phoner zu verantworten. Das ISDN-Protokoll sieht für die Gebührenanzeige (AoC) zwei Varianten vor, den digitalen Gebührenimpuls (zur Abwärtskompatibilität zu alten Telefonen bspw.) und die Währungsübertragung, bei der die Kosten in Euro übermittelt werden. Diese modernere Variante bietet jedoch zur Zeit keine der deutschen ISDN-Anbieter an. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an die Hotline Ihres Anbieters (Telefonnummern siehe neben obigem Bild).

Anklopfen

Wenn man bei einem analogen Anschluss (eine Leitung) angerufen wird, während man telefoniert, so bekommt der Anrufer ein Besetztzeichen. Beim digitalen ISDN stehen jedoch zwei Leitungen zur Verfügung, wird man hier angerufen, während man am Telefonieren ist, so wird kein Besetztzeichen erzeugt, man hört stattdessen eine kurze Tonfolge während dem Telefonat, das Anklopfzeichen. Der neue Ruf wird in Phoner signalisiert und man kann wählen, ob man mit dem Anrufer sprechen, den Anrufer ablehnen (und mit dem bestehenden Gesprächspartner weiter sprechen) oder eine Dreierkonferenz beginnen möchte. Wenn Sie jedoch während eines Telefonats nicht durch die Anklopftöne gestört werden möchten, so können Sie die CheckBox "Anklopfen erlaubt" ausschalten und Phoner wird das Anklopfzeichen unterdrücken.

Anrufablehnung

Wenn Sie angerufen werden öffnet sich ein Fenster, dass Sie fragt, ob Sie den eingehenden Anruf annehmen, ablehnen oder ignorieren wollen. Entscheiden Sie sich für die Anrufablehnung, so hängt es von dieser Einstellung ab, wie Phoner mit dem Anruf umgeht. Der Standart im ISDN-Netz ist das normale Ablehnen. Hier erklärt Phoner dass es kein Interesse an dem Anruf hat und andere Telefone und Programme, die auf dieselbe MSN eingestellt sind, können den Anruf dennoch annehmen. Dies entspricht auch der Auswahl "Ignorieren" im Anruffenster (hier meldet sich Phoner schlicht nicht). Beim harten Ablehnen wird sichergestellt, dass kein anderes Telefon und kein anderes Programm den Anruf annehmen kann. Phoner nimmt den Anruf entgegen und beendet die Verbindung sofort wieder. Dies geht so schnell, dass der Anrufer es normalerweise nicht mitbekommt; er hört lediglich ein Besetztzeichen (dass ihm jedoch nicht die Möglichkeit des "Rückruf bei Besetzt (CCBS)" bietet!). Dem Anrufer entstehen dabei natürlich die Kosten einer Einheit. Moderne ISDN-Telefone können jedoch möglicherweise anzeigen, dass eine Verbindung bestanden hat (z.B. "Telefonat beendet" oder durch Anzeige der Gebühren (AOC-E)).

Kurznachricht mitsenden (Subadressierung)

Phoner kann bei Anrufbeginn eine kurze Mitteilung über den D-Kanal (Datenkanal) des ISDN-Netzes an den Angerufenen schicken. Sie können diese im Feld "UserUser" eingeben.
Dies ist ein meist kostenpflichtiges Leistungsmerkmal des ISDN-Netzes. Bitte erkundigen Sie sich bei Ihrem Netzanbieter, wenn Sie diese Funktion nutzen möchten.

ISDN-Einrichtung abgeschlossen

Alle nötigen Einstellungen für den Betrieb am ISDN-Netz sind nun vorhanden. Wenn Sie Phoner jedoch außerhalb Deutschlands verwenden, möchte ich Sie bitten, diese Seite weiter zu lesen, um Phoner an Ihr Land anzupassen.
Wenn Sie zusätzlich zu ISDN auch VoIP (Internettelefonie) nutzen möchten, so klicken Sie bitte hier, um zu den VoIP-Einstellungen zu kommen.
Einsteiger sollten nun mit dem Bereich Telefonieren fortfahren.

Weitere Einstellungen für Benutzer mit Standort dauerhaft außerhalb Deutschlands

Wenn Sie sich nicht in Deutschland aufhalten, treffen die Vorwahlen und die Call-by-Call-Anbieterliste nicht auf Sie zu. Bei kürzeren Auslandsaufenthalten sollte dies nicht weiter stören, ansonsten lohnt es sich jedoch, diese anzupassen. Mehr dazu hier.

Anpassen der Vorwahlliste

Zuerst sollten Sie auf www.phoner.de/download.htm nachsehen, ob bereits jemand eine Vorwahlliste für Ihr Land geschrieben hat (z.Zt. gibts es Dateien für die Schweiz, Österreich, die Niederlande, Italien und Griechenland). Speichern Sie die gewünschte Liste in dem Verzeichnis, in dem Sie Phoner installiert haben (normalerweise C:\Programme\Phoner) und laden Sie diese dann. Gehen Sie dafür in den Reiter "Vorwahlen" und aktivieren Sie die CheckBox "Eigene Liste verwenden". Klicken Sie nun auf "..." und wählen Sie die eben heruntergeladene Datei aus.
Wird für Ihr Land noch keine Datei angeboten, können Sie selber eine schreiben. Mehr dazu unter "Liste erstellen".

Anpassen der Call-by-Call-Liste

Zur Zeit gibt es keine Call-by-Call-Listen zum downloaden. Wenn Sie eine erstellen möchten, bieten Sie doch die fertige Liste zum Download an (E-Mail). Mehr dazu unter "Liste erstellen". Anschließend gehen Sie in den Reiter "Call by Call", klicken Sie auf "..." und wählen Sie die eben erstellte Datei aus.

Liste erstellen

Die Vorwahl- und Call-by-Call-Listen sind reine Textdateien und können daher mit dem Windows-Editor bearbeitet werden. Klicken Sie dafür auf Start-Ausführen, geben Sie "notepad" ein und klicken auf OK. Geben Sie nun zuerst die Vorwahl, bzw. die Call-by-Call-Vorwahl ein, setzen ein Semikolon ";" (keine Leerzeichen) und geben danach den Ortsnamen, bzw. den Namen des Call-by-Call-Anbieters ein. Benutzen Sie für jeden Ort, bzw. jeden Call-by-Call-Anbieter eine eigene Zeile. Speichern Sie die Datei anschließend im Phoner Verzeichnis (normalerweise C:\Programme\Phoner).

Letzte Änderung: Dienstag, 24 November 2009